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Säure- Basen- Haushalt

Die chronische Übersäuerung
des Menschen gilt in der Naturheilkunde als Ursache für zahlreiche Krankheiten. So werden Beschwerden, wie Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Ekzeme, Stimmungsschwankungen, Sodbrennen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Allergien, Haar- und Nagelwuchsstörungen darauf zurückgeführt. Auch chronische Erkrankungen, wie Gicht, Rheuma, Osteoporose u.a. sollen sich demnach daraus entwickeln.

Für den störungsfreien Verlauf
aller menschlichen Lebensvorgänge, ist die Erhaltung der Zusammensetzung des inneren Milieus nötig. Es wird somit immer ein “Gleichgewicht” vom Organismus angestrebt. Dafür gibt es zahlreiche Regel- und Kontrollmechanismen. Sie ermöglichen auch bei wechselnder Zusammensetzungen, sowie Menge der Nahrung, Stress und anderen variablen Einflüssen einen geordneten Stoffwechsel.

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Der Säure- Basen- Haushalt
ist eines dieser natürlichen Systeme. Schwankende Aufnahme, sowie körpereigene Bildung und Ausscheidung von sauer oder basisch wirkender Substanzen, werden durch ein raffiniertes System ausgeglichen. Das Verhältnis von Säuren und Basen im Organismus soll damit innerhalb enger Grenzen gehalten werden.
 

Zur Kontrolle des Säure- Basen- Haushalt wird der ph-Wert des Blutes herangezogen.
Sinkt der ph-Wert unter 7,37, kommt es bereits zu deutlichen Stoffwechselstörungen durch Übersäuerung/ Basenmangel. Oberhalb von 7,44 treten Störungen durch Basenüberschuss bzw. Säuremangel auf.
Innerhalb der Körperzellen gelten jedoch andere Werte. Die Mechanismen zur Regulation in den Zellen sind noch nicht ausreichend bekannt. Auch im Bindegewebe gelten wiederum andere Werte.
 

Eine umstrittene Methode ist, den ph- Wert über den Urin mittels Indikatorpapier zu messen.
Über den Urin wird nur ein Teil der überschüssigen Säuren ausgeschieden. Weitere Säuren werden z.B. über die Lunge ausgeatmet. Es wird auch vermutet, das überschüssige Säuren im Bindegewebe gespeichert werden. Somit lässt der ph- Wert des Urins keine Gesamtbeurteilung des Säure- Basen- Haushaltes zu (Säuren aus Schweiß und Stuhl sind hier nicht berücksichtigt).

In wieweit einzelne Lebensmittel säure- oder basenfördernd auf den Organismus wirken, wurde bisher ebenfalls über den ph- Wert des Urins beurteilt. Eine eindeutige und umfassende Beurteilung kann somit auch hierfür nicht abgegeben werden.  (Quelle: “Vollwert- Ernährung” von Koerber/ Männle/ Leitzmann)

Viel verschiedene Theorien sind hierzu auf dem Büchermarkt zu finden. Begriffe wie "Entsäuerungs- Revolution" und andere lassen einen ganzen Markt um diese Theorie erahnen.

Mit einer vernünftigen Lebensweise und Ernährung können sie sich gut vor Übersäuerung schützen.
Hüten sie sich vor einseitiger Betrachtung! Gesund leben bedeutet ganzheitlich denken und handeln!

 

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Als Hauptsache von Übersäuerung
werden von der Naturheilkunde in erster Linie folgende Kriterien benannt:

  • vermehrte Säureaufnahme=
    zu hoher Verzehr von Eiweiß (Fleisch, Wurst, Käse, Eier), Süßigkeit, Kaffee, Alkohol, Fast Food...

  • verminderte Basenaufnahme=
    zu wenig basische und neutrale Lebensmittel, wie Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln...

  • verminderte Säureausscheidung=
    durch Bewegungsmangel, Flüssigkeitsdefizit und zu wenig Schwitzen

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FAZIT:

Nach Kriterien der bisher veröffentlichten Säure- Basen- Lebensmittel-Einteilung
werden auch in der Vollwert (nicht Vollkorn!) - Ernährung überwiegend basische und nur wenige säurebildende Lebensmittel verzehrt.

Sie sind also mit Vollwertkost auch in Hinsicht des Säure- Basenhaushaltes gut versorgt, ohne besondere Tabellen heranzuziehen. Vergessen sie nicht regelmäßige Bewegung in ihren Alltag zu bringen und dabei ins Schwitzen zu kommen, um die Säureausscheidung natürlich anzuregen.

Durch Entlastungstage, auch als Basen- Fasten populär, können sie zusätzlich einer Übersäuerung entgegenwirken. Eigentlich handelt es sich hierbei um vegetarische Kost mit begleitenden Maßnahmen zur Entsäuerung. Vorwiegend ab Mai biete ich derartige Entlastungstage, kombiniert mit Ernährungsberatung, sowie Beratung zum Säure- Basen- Gleichgewicht an.
Auch durch Buchinger- Fasten werden Säuren abgebaut.
 

aktuelle Kurstermine!

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Rezept- Tipp:

Sauerampfer- Bärlauch- Suppe
(4 Personen)

frische Kräuter gelten als basenbildend

! Sauerampfer nicht in großen Mengen (wegen Oxalsäure) roh verzehren, gekocht wird die Oxalsäure abgebaut


ca. 2 Hand voll junge
Sauerampfer- Blätter

3 Blätter Bärlauchblätter

4 mittlere Kartoffeln, 1 große Möhre

1 mittelgroßer Kohlrabi, 1 Zwiebel

¼ l naturtrüber Apfelsaft, ½ l Wasser

1 EL Butter, 1 Prise Salz, Pfeffer

 

Kartoffeln und Kohlrabi schälen, Möhren waschen und alles in kleine Würfel schneiden.  Zwiebel klein schneiden und in der Butter glasig dünste, fein geschnittenen Sauerampfer und Bärlauch kurz mitdünsten. Nun Kartoffel-, Kohlrabi- und Möhrenstücke zugeben kurz anschwenken und dann mit Wasser übergießen. Alles kurz aufkochen, Salz hinzugeben und dann bei kleiner Hitze 20 Minuten leise kochen lassen. Danach Apfelsaft dazu geben und dann alles pürieren. Mit Pfeffer abschmecken, eventuell mit etwas Sahne (2 EL) verfeinern.

Guten Appetit!

  

weitere Tipps

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Auf diese Seite bin ich vor kurzem gestoßen, vielleicht finden sie da auch etwas Interessantes.

 

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