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Fastnacht, Aschermittwoch, Fastenzeit


Fastnacht
Schon in vorchristlicher Zeit wurde von unseren Vorfahren der Frühling mit Fruchtbarkeitsriten ausgelassen begrüßt. So sind die Karnevalstage begleitet von Fruchtbarkeitsrituale (Winteraustreiben) weitestgehend in der "Schwäbisch-Alemannische Fasnet" in Südwestdeutschland und der Nordschweiz (Basler Morgenstreich) erhalten.
Fastnacht kann aber auch mit der “Nacht vor dem Fasten” in Verbindung gebracht werden. So wurden die Vorräte aufgebraucht, die während der bevorstehenden Fastenzeit nicht aufgebraucht werden könnten. Die Arbeit ruhte an den drei Fastnachtstagen. Selbst in der Landwirtschaft erledigte man nur das Nötigste.
Der Begriff “Rosenmontag” hat seinen Ursprung in der Kölschen Mundart, dort bedeutet Rosen toben. Karneval kommt von “Larne vale” und kann übersetzt werden mit “Fleisch lebe wohl”.

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Aschermittwoch
Aschermittwoch ist seit 1091 Beginn der sechswöchigen Fastenzeit. Als Zeichen der Buße wird an diesem Tag in der Kirche, das Aschenkreuz auf die Stirn gespendet. "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst." In der christlichen Familie soll an diesem Tag nur Fisch gegessen werden. Der Fisch ist das älteste Symbol für Christus, denn aus den Anfangsbuchstaben der griechischen Übersetzung von “Jesus Christus, Gottes Sohn und Retter” ergibt sich das Wort “Fisch”
Das verstreuen von Aschereste auf den Feldern zum Schutz vor schädigenden Einwirkungen gehört ebenfalls zu den Bräuchen des Aschermittwoch. Zum Zeichen der Lossagung von irdischen Gütern während der Fastenzeit wurde der Geldbeutel an einem Brunnen gewaschen.

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Fastenzeit
Die 40-tägige Büß- und Fastenzeit vor Ostern ist eine Zeit der Besinnung. Sich auf die Mitte seines Glaubens zu besinnen, das Leben, Leiden und Sterben Jesus nachzuvollziehen, sollten Inhalt dieser Zeit sein. Die Zahl 40 hat in der Heiligen Schrift eine besondere Bedeutung. Es ist die Zahl der Erwartung, der Vorbereitung, der Buße, des Fastens, weswegen im 4. Jahrhundert die Fastenzeit auf 40 Tage festgelegt wurde. In der römischkatholischen Kirche wurde 1966 die Fasten- und Abstinenzzeit gelockert. Sie ist nur noch verpflichtend am Aschermittwoch und am Karfreitag.
Heute gibt es viele Formen des Fasten und auch die Kirchen besinnen sich auf die Fastenzeit zurück, wenn auch in einem anderen Gewand. So gibt es zum Beispiel die Aktion “Sieben Wochen Ohne” der evangelischen Kirche. Dabei wird in dieser Zeit auf Süßes, Alkohol oder Fernsehen verzichtet und es gibt sogar per SMS, Kalender und Bücher moralische Unterstützung der Kirche. Auch Gesundheitsbewusste werden nun vermehrt mit dem Begriff Fasten umworben, leider nicht immer seriös. Häufig handelt es sich dabei häufig auch um Diäten oder Teilfastenkuren, in der ein bestimmtes Produkt magische Wirkung haben soll. Fasten sollte ganzheitlich orientiert sein und die Selbstheilungskräfte “ohne Krücken” aktivieren.

Zu allen Zeiten gehörten 3 Dimensionen in die Fastenzeit: FASTEN- ALMOSEN GEBEN UND BETEN.

Atheisten könnten den Einklang von KÖRPER- GEIST UND SEELE damit gleichsetzten.

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  • Unser Körper in dieser Zeit
    Das Jahreszeiten, Tag- Nacht- Rythmus und die Elemente Einfluss für unsere Gesundheit von Bedeutung sind zeigen nicht nur die Erfahrungen der traditionellen chinesischen Medizin, sondern auch Forschungsergebnisse der Chronobiologie. Chronobiologie ist die Lehre der belebten Natur, unter Berücksichtigung der Zeit oder der Lehre von den Rhythmen des Lebens. Auch Dank dieser Forschung wissen wir heute, das viele im Laufe der Evolution entwickelten körperlichen Vorgänge dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen. Der Lebenswandel der zivilisierten Europäer befindet sich nur noch selten im Einklang mit diesen natürlichen Rhythmen. Es herrscht Monotonie. Wir arbeiten im Frühjahr, wie im Sommer, egal ob Tag oder Nacht, wie es gerade nötig scheint.
    Im Frühjahr ist die Zeit in der das Leben zunehmend erwacht, der Körper “Ballast” abwirft. Durch die intuitiv eher zurückgezogen Lebensweise im Winter, mit weniger Bewegung, angefallene Ablagerungen werden durch vermehrte Gallen- und Lebertätigkeit im Frühjahr abgebaut. Die Lust auf Aktivitäten an frischer Luft steigt, aber es gibt ebenso noch das Bedürfniss nach Rückzug.

  • Die Elemente kämpfen noch, wie in der Natur. Erwachen sie mit dem Frühling und geben beiden Bedürfnissen nach. Es ist die Zeit der Reinigung und des Wachstums!

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Gibt es eine Ernährung, die das Fasten unnötig macht?

Diese interessante Frage stellte mir neulich ein Herr in der Fragerunde nach meinem Fastenvortrag. Nun als Fasteninteressent ohne Fastenerfahrung drängt sich natürlich eine Fragestellung in dieser Richtung auf. Aber fasten ist weit mehr, wie auch immer wieder gestellte Fragen zeigen. Jedes Fasten führt auch zu einer Weiterentwicklung und ebenso zu neuen Fragen im und um das LEBEN weiter lesen

Lesen sie weiter zum Fasten nach Buchinger/ Lützner, Saftfasten, Heilfasten, Wasserfasten, Glaubern, Fastenwandern, Fasten nach dem Mond
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Der Tipp stammt nicht aus diesem Buch, aber hier gibt es weitere Tipps zur Anwendung von Heilerde.

 

Tipp:

Zahnwurzelreinigung

Nehmen Sie einen TL Heilerde (ganz feine) und mischen Sie mit etwas Wasser zu einem dickflüssigen Brei. Tragen sie diesen nun auf die Zahnbürste auf und massieren sanft einige Minuten das Zahnfleisch. Durch die Massage der Zahnwurzel wird das Zahnfleisch besser durchblutet und die Reinigung von innen damit angeregt. Heilerde ist saugfähig und kann so auf natürliche Weise den auch im Mundraum stattfindenden Ausscheidungsprozess ohne Nebenwirkungen unterstützen. Spülen sie nun den Mund gründlich aus. Übrigens ist ein Glas Wasser mit einem TL Heilerde vermischt getrunken, auch ein probates Mittel gegen Mundgeruch (der ja oft auch durch Ausscheidungsvorgänge verursacht wird).

 

weitere Tipps

     

Empfehlung:

  

Beide Bücher sind interessante Buchstabenkost für Fastenanhänger. Niklaus Brantsch beschreibt Beweggründe und Erfahrungsberichte aus mehrjähriger Gemeindefastenerfahrung.

Josef Dirnbeck hat hier ein zauberhaft, geistvoll, amüsantes Buch über die Kulturgeschichte des Fastens geschaffen. Wie ich finde gehört dieses Buch bereits in der Aufmachung und Sprache u den leider immer seltener werdenden besondern Büchern- etwas für Buchliebhaber, um des Buches Willen.

    

weitere Buchtipps und Informationen zum Thema Fasten

Lesen Sie auch in meiner Rubrik quer gelesen

 

 

 

 

sie finden hier Kurs-, sowie Pauschalangebote:

Schneeschuhwandern, Buchinger Fasten/ "Heilfasten", Saftfasten, Früchtefasten, Nordic Walking, Vollwertkost

als Urlaub, Urlaub mit Hund, Kurzurlaub, Kochkurse, Kochabend und mehr (Last Minute/ Frühbucherrabatt möglich)

im Erzgebirge/ Sachsen, an der deutschen Ostsee/ Usedom- Ahlbeck, an der polnischen Ostsee/ Westpommern- nahe Kohlberg, für Gruppen auch individuelle Orte möglich

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