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 Süße Energie im Winter-

 Trockenfrüchte

Für unsere Vorfahren
war die Möglichkeit Nahrung haltbar zu machen überlebenswichtig. Das Trocknen von Früchten ist eine einfache, schonende und naturnahe Methode der Konservierung. Während des Dörrvorganges wird das Wasser aus den Früchten entzogen und somit Schimmelbildung und Fäulnis verhindert. Die Früchte werden mehrere Monate haltbar. Durch die Konzentration schmecken die Früchte meist besonders süß, Farbe und Aroma sind kaum verändert.

Trockenfrüchte bieten viel (!) Energie, Antioxidantien, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, sowie Ballaststoffe. Sie fördern die Verdauung und die Konzentrationsfähigkeit.
 

Das Dörren von Obst
gehörte zur häuslichen Vorratshaltung. Obst wurde meist an Fäden aufgereiht und auf dem Speicher oder über der Ofenstelle zum Trocknen aufgehängt. Heute kann diese Funktion auch ein selbstgebautes Holzkästchen mit einem Boden aus feinem Draht übernehmen. Man verteilt die Früchte locker darin und stellt es auf den Heizkörper, bis die Früchte vollständig getrocknet sind. Auch im Umluftbetrieb des Herdes ist das Trocknen möglich. Dazu sollten sie jedoch die Ofentür einen Spalt offen lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Bei einer Temperatur von 40- 50 °C dauert so der Trockenvorgang gut 1- 2 Tage und ist somit sehr Energieaufwendig. Dörrapperate (z.B. Fa. Dörrex, Sigg, Stöckli) tun dies in ca. 10-12 Stunden weitaus energiesparender.

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Leider sind Früchte
im Zuge der “Massenproduktion” bereits bei der Ernte oft mit Pflanzschutzmitteln belastet. Immer wieder werden zulässige (!) Grenzwerte überschritten. Die konventionelle Nahrungsmittelindustrie setzt zudem, mit erschreckender Selbstverständlichkeit, in der Weiterverarbeitung weitere kritisch zu betrachtende Chemikalien (Methylbromid, Schwefeldioxid, Sorbinsäure) zur Abtötung von Schädlingen, sowie als Bleichmittel ein. Sind das nicht zu hohe Preise für schönen Schein und gute Lagerfähigkeit?
Alternative Verfahren zur herkömmlichen Schwefelung und Begasung sind im Handel erhältlich. Unbelastete Trockenfrüchte werden durch Schockgefrieren und Sauerstoffentzug in Druckkammern vor Insektenbefall geschützt. Stammt die Frucht aus unbelastetem Anbau, steht dem Genuss so nichts mehr im Wege.


Einheimische Wildfrüchte
sind als Trockenfrüchte leider weniger bekannt und schwer zu bekommen. Außer den bekannten Aprikosen, Birnen, Pflaumen, Rosinen, Sauerkirschen, Sultaninen, Datteln, Feigen, sowie Exoten, wie Ananas, Bananen, Kappstachelbeeren, Papaya, Mango und anderen, bieten heimische Wildfrüchte leckere Alternativen.
Berberitzen , Heidelbeeren, Maulbeeren, Preiselbeeren und Schlehen sind hervorragende Trockenfrüchte. Kühl und trocken in Gläsern oder Metalldosen gelagert, lassen sich so jederzeit leckere Knabbereien, Müslimischungen, Tees, Chutneys oder auch Saucen und Salate veredeln. Im Orient ist Reis mit Trockenfrüchten sehr beliebt.
Berberitze ( o.a. Sauerdorn) bereichert Gärten mit seiner Farbe und ist für viele Tierarten wertvoll. Lediglich Blätter, Rinde und Wurzel sind als gering giftig einzustufen. Die sauren Beeren sind giftfrei. Als Zwischenwirt des Schwarzrostes (Getreidebefall) wurde die Berberitze leider verdrängt und steht auf der roten Liste gefährdeter Pflanzen! Lesen sie mehr dazu extern hier
Die Beeren sind Vitamin- und Kaliumreich, wirken reinigend und gelten als Stärkungsmittel für die Leber.

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Hier erhalten sie verschiedene Trockenfrüchte guter Qualität, Rezepte etc.: 

                        

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Rezept- Tipp:

Rotkohl- Rohkostsalat mit Berberitze
Schmeckt im Übrigen auch gut zum Weihnachtsbraten!

 Zutaten:

500 g Rotkohl 1 Apfel ( feste Sorten) 2 EL Berberitze getrocknet

3 EL Walnuss- oder Rapsöl

3-4 EL Apfelsaft

2 EL Honig (herb: Tanne o. Edelkastanie)

 4 Walnüsse

Salz, Pfeffer nach Geschmack

Berberitze in Apfelsaft ca. 2 h einweichen. Rotkohl in feine Streifen schneiden, Apfel dazu grob reiben. Walnüsse knacken und feine Streifen schneiden dazugeben. Eingeweichte Beeren aus dem Apfelsaft dazugeben. Den Apfelsaft mit dem Honig verrühren, eventuell dazu leicht erwärmen (nicht zu hoch erhitzen!) und dazugeben. Zum Schluss Öl, Pfeffer und Salz unterheben und abschmecken.

 

Berberitze Früchtepunsch Alkoholfrei- ohne Aromastoffe!

500 ml Roter Fruchtsaft
(z.B. Johannisbeere, Holunder)

3 EL Berberitze getrocknet

500 ml Apfelsaft

2 EL Honig (herb: Tanne o. Edelkastanie)

 Zimt, Vanille nach Geschmack

Beeren im Apfelsaft 2 h einweichen. Alles in einem Topf erhitzen, nicht kochen, damit wertvolle Inhaltsstoffe nicht unnötig zerstört werden.

Guten Appetit! ihre Karla Bunjes

 

weitere Tipps

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