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 Topinambur- Wunderknolle?

In Nordamerika von Indianern
kultiviert kam die Wurzel im 16. Jahrhundert nach Europa, noch vor der Kartoffel. Der Indianerstamm, die Topinambus, nutzten die Pflanze als Viehfutter und Gemüse. Frankreich gab der Knolle den Namen Topinambur. Noch heute wird Topinambur in Frankreich großflächig angebaut. Topinambur gehörte auch in Europa lange Zeit zu den Grundnahrungsmitteln. Erst der vermehrte Anbau von Kartoffeln, welche höhere Erträge brachten, verdrängte sie. Deutschland ist gerade dabei, die robuste Pflanze wieder zu entdecken. So findet man Topinambur inzwischen in gut sortierten Gemüsegeschäften.
 

Es gibt viele Bezeichnungen,
so wird die Pflanze auch Erdartischocke, Diabetikerkartoffel, Erdapfel, Erdbirne, Erdschocke, Erdsonnenblume, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Jerusalemartischocke, kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Wildkartoffel, Zuckerkartoffel, Engl.: Jerusalem Artichocke, Franz.: topinambour, artichaut de Jerusalem genannt.

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Topinambur ist als Nutz- und Zierpflanze
interessant. Topinambur wird je nach Sorte bis zu 3 m hoch und ist so auch als Sichtschutz attraktiv. Sie ähnelt der Sonnenblume, wobei die Blüten etwas kleiner ausfallen und pro Pflanze ca. 2- 3 Dutzend essbare Knollen geerntet werden können.
Topinambur stellt keine besonderen Klimaansprüche, ist kalkliebend, verträgt jedoch keine Stickstoffüberdüngung. In einer Pflanztiefe von ca. 10 cm werden kleine Knollen im November bis März ausgelegt. Da die Knollen überaus frosthart ( bis - 30 °C) sind, kann von Oktober an bis in das Frühjahr hinein geerntet werden. Das Kraut leistet als Viehfutter gute Dienste. Im Boden verbleibende Knollen treiben wieder aus.
Topinambur ist nicht besonders lagerfähig. Sie sollte immer kühl und dunkel aufbewahrt werden. Die Knollen verlieren durch ihre dünne Haut bald an Feuchtigkeit und werden schrumplig. So sollten sie immer in Verzehrmenge geerntet oder in Frischhaltefolie gepackt nur kurze Zeit gelagert werden. Auch können sie durch einlegen in Wasser “wiederbelebt” werden.

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Schmackhaft sind die Knollen
roh, gedünstet, gebraten und gebacken als Gemüse, wobei die Haut der Knolle entfernt werden kann, aber nicht muss. Gründlich mit einer Gemüsebürste gereinigt, können sie sich das Schälen sparen. Im Badischen ist Topinambur besonders als Destillat unter dem Namen “Rossler” bekannt (hier kaufen). Der hohe Kohlenhydratanteil macht die Pflanze auch attraktiv zur Herstellung von Säften, Sirup, Fructose, Alkohol oder geröstet auch zu Kaffeeersatz.

Die Topinamburknolle besteht
aus 80 Prozent Wasser, ca. 3 Prozent Eiweiß und bis zu 20 Prozent Kohlenhydrate. Den Hauptanteil der Kohlenhydrate wird mit bis zu 16 Prozent durch Inulin gestellt. Topinambur enthalten außerdem Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Silizium, und die Vitamine B1, B2, B6, C und D sowie Provitamin A.
Das enthaltene Inulin macht Topinambur als “Schlankmacher”, “Schönheitsknolle” oder “Diabetikerknolle” bekannt. Dieser lösliche Ballaststoff belastet kaum den Zuckerstoffwechsel. Es fördert die Verdauung, da es unverändert Magen und Dünndarm durchwandert. Die Magenwände werden durch die Stärke sanft gedehnt werden. So führt das Quellvermögen zu einem angenehmen Sättigungsgefühl.

Lesen sie eine Studie zur Wirkung von Topinambur der Univesität Leipzig hier

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Topinambur kaufen:

 

 

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Rezept- Tipp:

Topinambur Suppe (4 Personen)


Zutaten:
400 g   Topinambur)

2         Möhren

2         Zwiebeln

1 EL    Liebstöckel

100 g    Kartoffeln

1 EL     Kürbiskernöl

500 g    Gemüsebrühe

1 Loorbeerblatt,

Salz, Pfeffer nach Geschmack

 

Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und im Kürbiskernöl glasig dünsten. Möhren schälen und in Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben, anschmoren. Topinambur gründlich mit der Gemüsebürste abbürsten und mit Haut in Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit in den Topf geben kürz andünsten. 500 ml Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeer, Liebstöckel, Salz und Pfeffer zugeben. 20 Minuten garen, anschließend pürieren und abschmecken.

 

Versuchen sie auch einmal Topinambur als Chips.
Gebürstet, dünn in Scheiben geschnitten und mit Olivenöl besprüht, werden die Scheiben dazu im Backofen ca. 15- 20 Minuten bei 200 °C Umluft knusprig gebacken.
Nach Geschmack mit Paprika, Pfeffer, Salz würzen.

Guten Appetit! ihre Karla Bunjes

 

 

 

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