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 Erkältungszeit ist

Rettichzeit

- mehr als ein Gemüse!

 

Kaum wird es kühler, beginnt für viele die Erkältungszeit...
doch auch hierfür lässt Mutter natur mehr als ein Kraut wachsen. Ich möchte hier jedoch besonders die Familie der Rettiche ins Licht rücken. Rettich ist offenbar eine der ältesten Kulturpflanzen. Beim Bau der Pyramiden in Ägypten sollen die Arbeiter Rettich zur Stärkung verzehrt haben. In zahlreichen Klostergärten wurde und wird noch heute Rettich als Heilpflanze angebaut.

Sortenvielfalt
Es gibt ganz verschiedene Rettiche, die sich in Erntezeit, Form und Farbe unterscheiden. Radieschen besitzen eine rote Rinde, Sommerrettiche sind eher weiß, Herbst- und Winterrettiche haben oft eine dunkle Rinde. Es gibt kugelige Rettiche oder auch längliche. Ölrettiche haben keine verdickte Wurzel (wie zum Beispiel der Gartenrettich), dafür aber ölreiche Samen aus denen Öl gewonnen wird. Für viele ist dieses Öl unter dem Namen "Chinaöl" als Kopfschmerzmittel bekannt.

 

Inhaltsstoffe
Wie für Kreuzblütler typisch enthält Rettich stechend riechende Senföle. Rettich ist auch reich an Vitamin C und hilft so die Abwehrkräfte zu stärken und wirkt harntreibend. Rettichsamen wirken mit ihren ätherischen Ölen antibakteriell.

Hildegard von Bingen beschreibt:

"Der Rettich ist mehr warm als kalt. Aber nachdem er ausgegraben ist, soll man ihn unter der Erde an einen feuchten Ort für zwei oder drei Tage ausgegraben liegen lassen, damit sein Grün gemäßigt werde, auf dass er umso besser zu essen sei. Und gegessen reinigt er das Gehirn und vermindert die schädlichen Säfte der Eingeweide. Denn wenn ein starker und fetter Mensch Rettich isst, heilt er ihn und reinigt ihn innerlich. Den Kranken aber und den am Körper mageren schädigt er. Wer aber Rettich isst, der esse nachher Galgant, und dies unterdrückt den Gestank des Atems, und so schadet er dem Menschen nicht." 
Quelle:
www.hildegardvonbingen.info

 

 

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Verwendung
in der Volksmedizin

Rettich ist ein gesundes Nahrungsmittel und ein gutes Heilmittel der Natur.

Dennoch- Achtung! Bei Magen-, Darmentzündungen sollten sie auf Rettich verzichten!
Milde japanische Rettichsorten sind als Heilmittel nicht wirksam.

  • Rettichsaft mit Honig ist als altbewährtes Mittel bei Erkältungskrankheiten bekannt und wird bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen angewendet. Der Saft wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und schleimlösend.

  • Der Rettichsamen von europäischen Rettichsorten wird als Lösung zum Gurgeln eingesetzt.

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Rezepte

Rettichsaft/ Rettichsirup mit Honig

  • Raspeln sie einen Rettich klein und vermengen ihn mit 3 bis 4 Esslöffel Honig und füllen das Ganze in ein Schraubglas. Nun sollte die Mischung einige Stunden (über Nacht) ziehen. Es tritt dabei Saft aus dem Rettich aus und verbindet sich mit dem Honig. Anschließend durch ein Leinentuch auspressen, dabei den Saft auffangen. Dieser ist im Kühlschrank 2- 3 Tage haltbar.
    1 EL/ Kinder TL Rettichsirup 3 mal täglich eingenommen helfen bei:
    Mandelentzündung, Keuchhusten und Halsschmerzen

Rettichsamen- Gurgellösung

  • 1 TL Rettichsamen, 1 TL Honig und 1 halbe Tasse Apfelessig aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Nun mit abgekochtem Wasser verdünnen bis die Schärfe angenehm ist.
    mit 50- 100 ml Gurgellösung 2 mal tägl. gurgeln bei Mandelentzündung sollte Linderung bringen

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Wie wäre es mit etwas Neuem im Garten

Kennen Sie schon Rattenschwanz-Würze, Rattenschwanz-Radieschen, Luft-Radies( siehe Abbildung oben rechts)? So wird wird ein interessantes Gemüse aus der Familie der Kohlgewächse im Volksmund genannt. Rattenschwanz- Radieschen ist eines der vergessenen alten Gemüsesorten, den vor mehr als 200 Jahren ist die Pflanze in Amerika sehr beliebt gewesen und stammt wohl ursprünglich aus Asien.

Rattenschwanz Radieschen aus meinem Garten

Die botanische Bezeichnung lautet Raphanus caudatus.  Ich selbst habe sie schon angebaut und finde die Pflanze sehr anspruchslos, pflegeleicht und attraktiv. An einem sonnigen Ort, bei frostfreiem Wetter (April bis Ende Juli) 1- 2 cm tief ausgesät, bildet der Samen recht bald Pfahlwurzeln. Ca. 8- 10 Wochen später zeigen sich sich zarte Blüten an der bis zu 70 cm hohen Pflanze. Bald verwandeln sich diese "hübschen Blütenschmetterlinge" in reiche Ernte. Die bis zu 12 cm langen Fruchtschoten wachsen oberirdisch und sehen auf den ersten Blick wie Bohnen aus, allerdings wachsen sie zum Ende hin spitz nach oben und ähneln so einem Rattenschwanz. Sie sind roh ebenso schmackhaft (würzig, scharf), wie einige Minuten gedünstet als Beilage oder etwa in einem asiatischen Pfannengericht.

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Rattenschwanz Radieschen aus meinem Garten

 

Rezept- Tipp:

Rettich- Suppe
Zutaten (4 Personen):
1 mittlerer Gemüserettich

5 Radieschen

1 Zwiebel

1 1/2 l Gemüsebrühe

4 EL Weizenmehl

3 EL Markenbutter
Pfeffer/ Salz, 1/2 Tasse Milch

 

Butter in einem Suppentopf schmelzen/ nicht braun werden lassen, Zwiebel darin glasig werden lassen. Mehl zufügen und sofort verrühren, gleich mit Gemüsebrühe auffüllen und glatt rühren. Nun fein geraspelten Rettich zufügen und bei schwacher Hitze 5 Minuten dünsten, anschließend pürieren. Zum Schluss als Farbtupfer Radieschen in feine Steifen geschnitten unterheben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit etwas Milch eventuell noch etwas die Schärfe abmildern.

Eventuell mit etwas Zitrone verfeinern.

 

Eine schöne Wintersuppe!

 

ihre Karla Bunjes

 

 

 

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